Die LTE-Ausbau 2013 der Netzbetreiber

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Das LTE-Jahr 2012 war wichtig für den LTE-Ausbau in Deutschland. Die Netzbetreiber haben im letzten Jahr deutschlandweit zwei wichtige Etappenziele beim Ausbau mit 4G erreicht. So wurden 2012 die Weißen Flecken auf dem Land geschlossen. Damit konnten die deutschen Anbieter den LTE-Ausbau in den ländlichen Gebieten viel früher als erwartet abschließen. Dazu versorgten bis Ende 2012 die Netzanbieter T-Mobile und Vodafone jeweils 100 große Städte mit 4G. Dazu gehörten vor allem Großstädte wie Frankfurt am Main, München, Köln, Düsseldorf und Berlin.

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Auch 2013 möchten die Anbieter den LTE-Ausbau in Deutschland intensiv vorantreiben. Die Netzbetreiber T-Mobile und Vodafone werden ihre bereit gute 4G-Netzabdeckung weiter steigern. Beide Anbieter verfügen mittlerweile über eine 4G-Abdeckung von über 60 Prozent. Der Netzbetreiber o2 möchte in diesem Jahr mit der nationalen Vermarktung von 4G starten. Bisher hat sich das Münchner Mobilfunkunternehmen beim 4G-Ausbau vor allem auf die Großstädte konzentriert. Dazu möchte E-Plus 2013 als letzter Netzbetreiber mit LTE auf den Markt kommen.

Die LTE-Ausbau 2013 von T-Mobile und Vodafone

Die LTE-Verfügbarkeitskarte von T-Mobile mit dem geplanten Ausbau mit 1800-MHz

Die LTE-Verfügbarkeitskarte von T-Mobile mit dem geplanten Ausbau mit 1800-MHz (Bildquelle: Telekom)

Noch 2012 machte die Deutsche Telekom klare Aussagen zu ihren Ausbauplänen: Man wollte 1000 Weiße Flecken schließen und LTE in über 100 große Städte bringen. Nachdem man diese Ziele Ende 2012 erreichte, hat die Telekom für 2013 weniger klare Ziele vor Augen. Im Jahr 2013 möchte man die 4G-Netzabdeckung weiter steigern und vor allem viele Städte flächendeckend mit LTE versorgen. Der 4G-Ausbau auf dem Land scheint für die Telekom 2013 mehr keine so große Priorität zu spielen. Schaut man sich nämlich die aktuelle LTE-Verfügbarkeitskarte von T-Mobile an, zeigt diese den geplanten 4G-Ausbau nur noch mit 1800-MHz an. Diese LTE-Frequenzen nutzt T-Mobile nur für die Städte.

Vodafone wird wie die Telekom sein 4G-Netz dieses Jahr weiter ausbauen. Im März 2013 sprach der Netzbetreiber von einer LTE-Netzabdeckung von 65 Prozent (LTE outdoor) deutschlandweit. Damit konnte der Anbieter nach eigenen Angaben rund 50 Millionen Menschen erreichen. Bereits in den letzten Monaten 2012 kam Vodafone vermehrt in die Großstädte. Auch beim Düsseldorfer Netzbetreiber wird im Jahr 2013 der LTE-Ausbau in den Städten im Vordergrund stehen. Auf dem Land verfügt man bereits über eine gute 4G-Abdeckung, wie man anhand der LTE-Verfügbarkeitskarte von Vodafone sehen kann.

Der LTE-Ausbau 2013 von o2 und E-Plus 

Der Netzbetreiber o2 hat sich in den letzten Monaten auf den 4G-Ausbau der deutschen Städte konzentriert. Im Juli 2013 hat der Anbieter mit Hamburg, Essen und Duisburg weitere Großstädte mit LTE ausgebaut. Davor bot man bereits 4G in München, Berlin, Köln, Frankfurt am Main, Dresden, Leipzig, Düsseldorf und Nürnberg an. Nach der LTE-Versorgung der Großstädte möchte man das eigene 4G-Netz deutschlandweit verdichten und mit der nationalen Vermarktung starten. Aktuell bietet o2 LTE erst in wenigen ländlichen Regionen an.

E-Plus hat nun bereits mehrfach angekündigt, dass man noch im Jahr 2013 mit LTE starten möchte. Einen klaren Termin für den 4G-Start wollte der Netzbetreiber jedoch nicht nennen. Dabei kann man sicher davon ausgehen, dass der Anbieter 2013 mit 4G nur in den Städten startet. Bei der LTE-Auktion in Jahre 2010 hat E-Plus nur LTE-Frequenzen mit 1800-MHz ersteigert. Das Frequenzspektrum, mit welchem man einen Umkreis von zwei Kilometer mit 4G abdecken kann, eignet sich vor allem für den 4G-Ausbau in den Städten. Auf dem dünnbesiedelten Land nutzen die Netzbetreiber LTE-Frequenzen mit 800-MHz, hiermit kann man einen Umkreis von 10 Kilometer mit 4G abdecken. Dieses Frequenzspektrum der Digitalen Dividende fehlt E-Plus für eine LTE-Versorgung auf dem Land.

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