E-Plus ohne LTE-Verfügbarkeitskarte

LTE-Verfügbarkeitskarte E-Plus

UMTS- / HSDPA-Verfügbarkeitskarte E-Plus

E-Plus bietet aktuell noch kein LTE an. Der Netzbetreiber sprach zuletzt davon, dass 4G noch keine Relevanz für die eigene Zielgruppe hätte. Da es noch kein Angebot von 4G gibt, fehlt bei E-Plus folglich auch eine LTE-Verfügbarkeitskarte. Doch in letzter Zeit zeigt sich bei E-Plus ein Umdenken bei LTE. Dies liegt einmal an dem wachsenden Interesse der deutschen Nutzer an LTE. Dazu hat Apple 2012 mit dem iPhone 5, iPad 4 und iPad Mini gleich drei Endgeräte auf den Markt gebracht, welche gerade in den 1800-MHz-Frequenzen von E-Plus funktionieren. Ein baldiger LTE-Start des Düsseldorfers Netzbetreiber könnte das faktische Monopol von T-Mobile bei der 4G-Hardware von Apple brechen.

Nun kann man davon ausgehen, dass der Netzbetreiber bald mit 4G startet. Dabei dürfte auch klar sein, dass für E-Plus eine LTE-Verfügbarkeitskarte vorerst keine Priorität hat. Erst wenn der Ausbau von 4G weiter vorangeschritten ist, wird man eine solche LTE-Karte anbieten.

3G-Karte statt LTE-Verfügbarkeitskarte von E-Plus

LTE-bei E-Plus?

E-Plus zeigt nur UMTS als 3G-Technologie an

Der Netzbetreiber E-Plus bietet statt einer LTE-Verfügbarkeitskarte eine Übersicht über den Ausbau mit UMTS an. Die Netzabdeckung wird auf einer physikalischen Karte angezeigt, wie man sie zum Beispiel aus dem Schulunterricht kennt. Die Karte kann man bis auf die detaillierte Ansicht vom Maßstab 1 km vergrößern. Eine Unterscheidung zwischen UMTS, HSDPA oder HSPA+ ist auf der 3G-Karte des Netzbetreibers nicht möglich. E-Plus kennt auf der Netzabdeckungkarte ausschließlich die Unterscheidung zwischen „GSM/GPRS“ (grün) und „GSM/GPRS/UMTS“ (orange).

Gerade, weil E-Plus immer wieder betont, dass man verstärkt auf den Ausbau mit schnellem HSPA+ setzt, wäre eine genauere Unterscheidung auf der 3G-Karte wünschenswert. Bei den Übertragungsraten zwischen UMTS (384 kbit/s) und HSPA+ (42 Mbit/s) liegen Welten, dies ist aktuell auf der Netzabdeckungskarte des Anbieters nicht ersichtlich. Vielleicht kommt mit der LTE-Verfügbarkeitskarte von E-Plus eine überarbeitete Version der ganzen Karte.

LTE-Verfügbarkeitskarte keine Priorität für E-Plus

Für E-Plus wird eine LTE-Verfügbarkeitskarte vorerst keine Priorität haben. Zuerst steht der Start mit 4G im Vordergrund. Ende 2012 gab der Netzbetreiber bekannt, dass man spätestens 2014 mit LTE starten möchte. Wahrscheinlicher scheint jedoch ein Angebot von LTE bereits im Jahr 2013, weil die Mobilfunktechnologie immer mehr nachgefragt wird.

UMTS Karte E-Plus

Es wird vorerst bei der 3G-Karte von E-Plus bleiben, Bildquelle: E-Plus Gruppe

Dabei wird es vermutlich so aussehen, dass E-Plus seine LTE-Verfügbarkeitskarte erst dann anbietet, wenn man schon größere Bereiche Deutschlands mit 4G versorgt hat. Eine ähnliche Beobachtung kann man bei o2 machen. Obwohl der Münchner Netzbetreiber nach eigenen Angaben Ende 2012 mehr als 200 Städte und Gemeinden mit LTE versorgt hat, verzichtet man aktuell noch auf eine LTE-Verfügbarkeitskarte. Bei E-Plus kann man eine ähnliche Entwicklung erwarten.

2 Responses to E-Plus ohne LTE-Verfügbarkeitskarte

  1. Unglaublich das E-Plus beim 4G Ausbau so hinterher hinkt! Lebt man dort hinterm Mond? 4G bringt doch sehr viele Vorteile! Also wenn ich diesbezüglich nicht baldigst positives höre und man auf den Netzausbau noch Jahre warten muss werde ich definitiv den Anbieter wechseln!
    Ich bin wohnhaft in Osnabrück und beispielsweise T-Mobile bietet hier schon länger G4 an!

  2. Irmgard Van de Pasch

    Seit dem 11.04.2017 haben wir in goch-hommersum keinen e plus Empfang mehr. Es wurde am sendemast gearbeitet. Jetzt geht nichts mehr.
    M.f.g.
    Irmgard van de Pasch

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