Mit der Netzabdeckungskarte von o2 die LTE-Netzabdeckung prüfen

o2 stellt im Internet eine Netzabdeckungskarte zur Verfügung, mit der sich die Verfügbarkeit der verschiedenen Mobilfunkstandards des o2-Netzes prüfen lässt. Bei der Wahl von konkreten Standorten zeigt die LTE-Karte nützliche Informationen darüber, welche Technik am gewünschten Ort vorhanden ist. Auch wenn die Netzabdeckungskarte von o2 im Vergleich zu den LTE-Verfügbarkeitskarten der anderen deutschen Mobilfunkprovider wie Vodafone oder der Deutschen Telekom weniger Infos bietet, ist sie dennoch als LTE-Verfügbarkeitskarte nutzbar.


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Grundsätzlich lässt sich die LTE-Karte von o2 auf zwei verschiedene Arten verwenden. Sie können sich mit der Karte, ohne einen konkreten Ort zu wählen, beliebige Standorte heranzoomen, genauer anschauen und die Netzabdeckung darstellen lassen. Die LTE-Verfügbarkeitskarte erlaubt es darüber hinaus, die Funkversorgung für konkrete Wunschadressen zu prüfen. Die detaillierteren Informationen erhalten Sie im zweiten Fall.

Sich mit der LTE-Verfügbarkeitskarte von o2 einen Überblick über den Netzausbau verschaffen

Die LTE-Karte von Telefónica Deutschland (o2) ist dafür geeignet, sich einen schnellen Überblick über die Netzabdeckung des Providers zu verschaffen. Sie müssen hierfür keine konkrete Adresse eingeben, sondern können die Karte frei verschieben und beliebige Städte oder Orte näher heranzoomen. Über die verschiedenen Einfärbungen erkennen Sie, ob am gewählten Ort eine grundsätzliche Versorgung mit dem Mobilfunknetz von o2 nur im Freien oder in Gebäuden gegeben ist. Allerdings erhalten Sie bei dieser Art der Verwendung keine weiteren Informationen, welcher Funkstandard, ob 2G, 3G oder LTE, verfügbar ist. Deshalb können Sie auch keine Rückschlüsse ziehen, mit welcher maximalen Geschwindigkeit Sie mobil im Internet surfen.

LTE-Verfügbarkeitskarte-o2
Die LTE-Verfügbarkeitskarte von o2 (Bildquelle: Telefónica Deutschland)

Verwenden Sie die o2-Karte auf diese Art, erkennen Sie, dass grundsätzlich eine gute Netzabdeckung besteht. Auf den ersten Blick sind allerdings viele Bereiche zu erkennen, an denen die Versorgung nur im Freien gegeben ist. Dies sind vor allem Regionen außerhalb der großen Städte und Ballungsräume. Zoomen Sie einzelne Orte näher heran, werden an wenigen Orten weiße Flecken sichtbar, an denen Sie keinerlei Zugang zum o2-Mobilfunknetz haben. Diese weißen Flecken sind jedoch recht selten

Die LTE-Verfügbarkeitskarte von o2 mit konkreten Adressangaben verwenden

Wesentlich detaillierte Informationen zur Netzabdeckung bietet die LTE-Verfügbarkeitskarte, wenn Sie einen konkrete Adresse in der interaktiven Karte setzen. Sie haben dazu zwei Möglichkeiten. Die Adresse kann links neben der Karte im Adressfeld eingegeben werden oder ist per Doppelklick auf eine Stelle der interaktiven Karte setzbar. Beide Methoden führen zum gleichen Ziel. Links neben der Karte öffnet sich unter dem Adressfeld ein Informationsbereich mit detaillierteren Angaben über die verschiedenen am Standort verfügbaren Mobilfunktechniken. o2 unterteilt diese in GSM (2G/G/E/O), UMTS/HSPA (3G/H/H+) und LTE (4G/L). Ist eine dieser Funktechniken am Standort nutzbar, zeigen dies die Empfangsbalken im Infobereich.

Da die Netzabdeckung am Standort für die verschiedenen Übertragungstechniken unterschiedlich gut sein kann, gibt es für 2G, 3G und 4G jeweils eine eigene Anzeige. Je nach Empfangsstärke sind ein bis fünf Balken der Anzeige eingefärbt. Über diese Empfangsstärke kann unterschieden werden, ob die jeweilige Mobilfunktechnik nur im Freien oder im Gebäude nutzbar ist. GSM (2G) steht für Telefonie, SMS und E-Mail, UMTS/HSPA (3G) für mobiles Internet und LTE (4G) für mobiles High Speed Internet.

LTE-Verfügbarkeitskarte von o2 zeigt genaue Standorte der Basisstationen

Sind beispielsweise fünf von fünf LTE-Empfangsbalken eingefärbt, bedeutet dies, dass eine sehr gute LTE-Netzabdeckung für mobiles High Speed Internet innerhalb von Gebäuden und im Freien besteht. Bei drei von fünf Balken ist die Netzabdeckung im Freien noch immer sehr gut, allerdings bestehen Nutzungseinschränkungen in Gebäuden. Kein Balken bedeutet, dass die jeweilige Mobilfunktechnik am Standort nicht verfügbar ist.

Interessant ist, dass die o2-Netzabdeckungskarte im Vergleich zu den LTE-Verfügbarkeitskarten der anderen Provider als einzige die genauen Standorte der Basisstationen zeigt. Wählen Sie hierfür unter der Karte das Optionsfeld „Basisstationen“ aus. Ist dieses gesetzt, erscheinen in der Karte kleine blaue Markierungen um den gewählten Standort herum. Diese Markierungen stellen die genauen Lokationen der Basisstationen rund um die gewählte Adresse dar.

Leider erhalten Sie über die LTE-Verfügbarkeitskarte von o2 keine Informationen welche LTE-Frequenzbereiche der Provider am jeweiligen Standort einsetzt und welche maximalen Bandbreiten möglich sind. Die LTE-Verfügbarkeitskarten anderen Provider blenden diese Informationen ein. Sie können nützlich sein, um zu prüfen, ob das eigene Smartphone, Tablet oder der mobilfunkfähige Laptop die LTE-Frequenzen des Providers unterstützt.

Berücksichtigen Sie die LTE-Verfügbarkeitskarten der anderen deutschen Mobilfunkanbieter

Um herauszufinden, ob LTE an einem Standort verfügbar ist und welche maximalen Bandbreiten möglich sind, informieren Sie sich nicht nur über die Netzabdeckungskarte von o2. Ziehen Sie am besten auch die LTE-Verfügbarkeitskarten anderer Provider wie Telekom oder Vodafone heran. Über diese LTE-Karten sehen Sie die Verfügbarkeit der schnellen Mobilfunktechnik alternativer Provider und sind nicht von dem o2-Netz abhängig.

Gerne können Sie für den Vergleich unseren LTE-Check nutzen. Nachdem Sie eine Adresse eingetragen haben, zeigt die Verfügbarkeitsabfrage die Netzabdeckung aller drei deutschen LTE-Provider für den Standort an. Gleichzeitig erhalten Sie eine Auswahl an Tarifen, die Sie über zahlreiche Filterkriterien ganz nach Ihren Wünschen durchsuchen können.

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